Tag der Zivilcourage am Leopoldplatz

 

Am 19. September fand im Wedding am Leopoldplatz ein Aktionstag zum Thema Zivilcourage statt. Einige Schüler und Schülerinnen unserer Schule nahmen daran teil. Vorher hatten wir mit Tina K. schon über dieses Thema im Unterricht gesprochen. Wir befragten Passanten zum Thema Zivilcourage und  zwei Schüler erklärten von der Bühne, was Zivilcourage eigentlich bedeutet.

Vielleicht fragt ihr euch das auch. Es bedeutet, jemandem in Not zu helfen, aber man sollte so reagieren, dass man selber keinen Schaden nimmt.

Schön war, Tina K. und Kaze wiederzutreffen und an den verschiedenen Aktionen teilzunehmen.

Maysam  (Klasse 8b)

Zivilcourage kann jeder!

Zivilcourage sollte selbstverständlich sein – doch ist sie das auch?

Wissen die Jugendlichen von heute überhaupt, was Zivilcourage ist, wann man helfen sollte und wann man sich besser nicht einmischt?

Diese Fragen beschäftigten die Schüler*innen des 8. Jahrgangs der Hemingway-Schule, als der bundesweite „Tag der Zivilcourage“ auch in Berlin angekündigt wurde.

Der 19.09. wird als „Tag der Zivilcourage“, der in Bremen durch den Verein „Tu was! Zeig Zivilcourage!“ e.V. (www.zeig-courage.de) ins Leben gerufen wurde, immer bekannter. Dieser Aktionstag, findet im Jahr 2018 zum 8. Mal auch in Berlin statt.

Seit vielen Jahren besucht uns Tina K. (https://www.iamjonny.de/) an der Hemingway-Oberschule. Tina macht mit uns gemeinsam Workshops zum Thema Zivilcourage. (siehe Artikel https://jup.berlin/I-Am-Jonny)

Sie lud uns ein, gemeinsam mit ihr und andere Projekten den Tag der Zivilcourage zu gestalten. Im Vorhinein machten wir uns viele Gedanken, wie wir uns beteiligen konnten, um  Zivilcourage wieder präsenter machen.

Wir beschlossen, dass wir eine Befragung zum Thema Zivilcourage in den Klassen durchführen, mit Fragen, was unter Zivilcourage verstanden wird. Die Ergebnisse haben wir in Diagrammen ausgewertet und auf Plakaten sichtbar gemacht.

Hier ein Beispiel:

zivilcourage

Die Plakate nahmen wir auch am 19.9.2018 mit zum Leopoldplatz.

Am dem Tag trafen wir uns vorher mit ausgewählte Schüler und Schülerinnen aus allen 8. Klassen und wir besprachen das Vorgehen am Leopoldplatz. Damit wir uns alle gut erkennen zu können und man gleich erkennen konnte, wer wir sind, zogen wir unsere Schul-T-Shirts an. Dann ging es los.

Direkt am Leopoldplatz sprachen uns Polizisten an. Wir alle hatten erstmal einen Schreck, als die auf uns zukamen, aber sie waren ganz nett, denn die Berliner Polizei hat sich auch am Tag der Zivilcourage beteiligt.

Wir erklärten dem Polizisten, was wir vorhatten. Wir haben ihm die Regeln der sicheren Zivilcourage gegeben und ein bisschen mit ihm geredet.

Wir hatten nämlich noch kleine Zettel für jeden Besucher, auf dem die sechs Regeln der Sicheren Zivilcourage standen. Den Zettel konnte sich jeder nehmen und ins Portmonee oder in die Handyhülle stecken. Auf dem Zettel standen diese Regeln:

  1. Beobachte genau
  2. Suche Mitstreiter
  3. Halte Abstand
  4. Hole Hilfe (Polizei 110)
  5. Bleibe beim Geschädigten
  6. Sei Zeuge

Nach dem Gespräch mit dem Polizisten bezogen wir unseren Stand neben Tina´s und begrüßten uns herzlich. Wir haben die Fragenbögen, die wir in der Schule ausgefüllt hatten, genommen und sollten Leute fragen was Zivilcourage ist. Und wenn sie es nicht wussten, klärten wir sie auf. Das war zuerst etwas ungewohnt, machte dann aber viel Spaß.

Wir sind auch mit den Plakaten rum gegangen und sind mit Passanten über unsere Ergebnisse ins Gespräch gekommen.

Mir hat der Tag gefallen, die vielen Gespräche mit den Leuten waren spannenden, aber am allerbesten war, das ich mit Celine und Tina K. zusammen auf der Bühne war und unsere Schule und das Projekt vorstellen konnten.

Nächstes Jahr sind wir sicher wieder mit dabei und ihr dann vielleicht auch!

(Eure Seval aus dem Profilkurs Organisation und Beteiligung)

 

 

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